
Zusätzlichen Raum im Obergeschoss schaffen
Ein Wintergarten muss nicht ebenerdig an das Haus anschließen. Soll er einen Wohnbereich im Obergeschoss erweitern oder einen Höhenunterschied am Gebäude überbrücken, kommt ein Wintergarten auf Stelzen infrage. Der tragende Unterbau bringt den Anbau auf das benötigte Niveau und schafft die konstruktive Basis für den Wintergarten.
Martin Wintergärten plant Unterbau, gedämmte Bodenkonstruktion und Wintergarten als maßgefertigte Einheit. Dabei wird die gesamte Konstruktion auf das Gebäude, das Grundstück und die gewünschte Nutzung abgestimmt.
Wann eignet sich ein Wintergarten auf Stelzen?
Ein Wintergarten-Anbau auf Stelzen, auch als aufgeständerter Wintergarten bezeichnet, kommt vor allem infrage, wenn der neue Raum an eine höher gelegene Wohnebene anschließen soll. Typische Voraussetzungen bieten Häuser in Hanglage, Gebäude mit einem erhöhten Erdgeschoss oder der Wunsch nach einem Wintergarten im Obergeschoss.
Auch ein vorhandener Balkon kann den Ausgangspunkt für eine solche Erweiterung bilden. Ob er in die Konstruktion einbezogen werden kann oder ein eigenständiger Wintergarten-Unterbau erforderlich ist, muss anhand seiner Tragfähigkeit und der baulichen Situation geprüft werden.
Vorteile eines Wintergartens auf Stelzen
- Direkter Anschluss an die Wohnebene: Der Wintergarten erweitert den angrenzenden Raum, ohne dass innerhalb des Anbaus ein Höhenunterschied überwunden werden muss.
- Lösung für anspruchsvolle Grundstücke: Eine Stützkonstruktion kann größere Höhenunterschiede zwischen Gebäude und Gelände ausgleichen.
- Offener Bereich unter dem Anbau: Je nach Planung kann die Fläche unter dem Wintergarten erhalten und beispielsweise weiterhin als Terrasse genutzt werden.
- Aussicht aus erhöhter Position: Der Wintergarten eröffnet neue Blickachsen in den Garten und die Umgebung.
- Abgestimmte Gesamtkonstruktion: Unterbau, Bodenkonstruktion und Wintergarten werden gemeinsam für die jeweilige Gebäudesituation geplant.
Unterbau für den Wintergarten: tragfähig und gedämmt
Die Basis des aufgeständerten Anbaus bildet eine gedämmte Bodenkonstruktion auf Stahlstützen. Sie bringt den Wintergarten auf die Höhe der angrenzenden Wohnebene. Eine Aluminiumverkleidung schützt die außen liegenden Bereiche der Holzkonstruktion vor der Witterung.
Bei der statischen Planung werden die Abmessungen des Wintergartens sowie Eigengewicht, Nutzlasten, Wind- und Schneelasten berücksichtigt. Wie die Stahlstützen befestigt und die Konstruktion gegen seitlich wirkende Kräfte stabilisiert werden, richtet sich nach der Höhe des Unterbaus, dem Gebäude und der Beschaffenheit des Untergrunds.
Da die Bodenkonstruktion an ihrer Unterseite der Außenluft ausgesetzt ist, muss ihr Aufbau zur vorgesehenen Nutzung passen. Bei einem beheizten Wohnwintergarten sind ein durchgängiger Wärmeschutz und sorgfältig ausgeführte Anschlüsse besonders wichtig. Für einen saisonal genutzten Kaltwintergarten wird die Bodenkonstruktion entsprechend angepasst.

Architektur und Nutzung individuell abgestimmt
Bei einem Wintergarten im Obergeschoss bleibt der Unterbau als Teil der Fassade sichtbar. Deshalb werden Stützen, Bodenunterseite und gläserner Aufbau gestalterisch auf das Gebäude abgestimmt. Proportionen, Farben und Materialien entscheiden darüber, ob sich der Anbau selbstverständlich in die vorhandene Architektur einfügt. Der Wintergarten selbst kann in Holz, Aluminium oder Holz-Aluminium ausgeführt werden.
Die geplante Nutzung bestimmt die Anordnung von Glasflächen, Türen und Öffnungselementen. Ausrichtung und Sonneneinstrahlung fließen in die Planung von Belüftung und Beschattung ein. Auch der Übergang zum angrenzenden Geschoss sowie gegebenenfalls erforderliche Treppen, Geländer und weitere Maßnahmen zur Absturzsicherung werden in das Gesamtkonzept einbezogen.
Für das Gebäude konstruiert, in Hilders gefertigt
Ein Wintergarten auf Stelzen lässt sich nicht nach Standardmaßen planen. Martin Wintergärten entwickelt Unterbau, Bodenkonstruktion und Wintergarten deswegen gemeinsam und fertigt die aufeinander abgestimmten Bauteile im eigenen Werk in Hilders/Rhön.
- Bauliche Voraussetzungen prüfen: Zunächst werden die Höhenverhältnisse, der mögliche Anschluss an das Gebäude und die Beschaffenheit des Untergrunds beurteilt.
- Konstruktion im Detail planen: Nach dem technischen Aufmaß werden Stahlstützen, Boden und Wintergarten exakt aufeinander abgestimmt. Dazu gehören die statische Berechnung und – sofern erforderlich – die Unterlagen für den Bauantrag.
- Zeichnung freigeben und Bauteile fertigen: Eine maßstabgerechte Fertigungszeichnung zeigt die geplante Ausführung. Nach Ihrer Freigabe beginnt die Produktion im eigenen Werk.
- Wintergarten vor Ort montieren: Das Fachpersonal von Martin Wintergärten errichtet den Unterbau und montiert den darauf abgestimmten Wintergarten.
Ihren Wintergarten auf Stelzen planen
Ob und wie ein Wintergarten auf Stelzen realisiert werden kann, hängt von der konkreten Bausituation ab. Grundrisse, Gebäudeansichten oder Fotos helfen uns, die Höhenverhältnisse und den möglichen Anschluss an das Haus zunächst einzuschätzen.
Gern besprechen wir Ihr Vorhaben persönlich mit Ihnen. Alternativ können Sie unsere Wintergarten-Ausstellung in Hilders/Rhön besuchen und sich erst einmal einen Eindruck von den Materialien und Gestaltungsmöglichkeiten verschaffen. Im anschließenden Beratungsgespräch klären wir die nächsten Schritte für Ihren aufgeständerten Wintergarten.